Newsletter September 2021

Aktualisiert: Sept 2

Da die Corona-Pandemie uns weltweit leider immer noch sehr belastet und einschränkt, haben wir unsere Spendenaktionen u.a. Förderaktivitäten nochmals erheblich erweitert und die Kooperation mit Don Bosco verstärkt. Die gesamte bisherige JIK-Förderung für 24 verschiedene Projekte mit Organisationen, Einrichtungen und Geflüchtetenfamilien (inklusive Notfallhilfe)in 8 Ländern beträgt bereits 436 T €.


Hier nun die neuen und laufenden Spendenaktionen und Aktivitäten:

1. Nothilfe für christliche Einrichtungen in Israel-Palästina, JIK-Förderung: 17 T €,

Spendenziel: 60 T €

1.1. Talitha-Kumi-Schule in Beit Jala (Bethlehem), JIK-Förderung: 4 T €, Spendenziel: 10 T €

1.2. Schmidt-Schule in Ost-Jerusalem, JIK-Förderung 3 T €, Spendenziel: 10 T €

1.3. Birgittinnen-Kloster in Ost-Jerusalem, JIK-Förderung: 10 T €, Spendenziel: 40 T €

2. ToN aktueller Stand und Unterstützerbrief, JIK-Förderung: 130 T €, Spendenziel: 200 T €

3. JIK-Israel-Palästina-Jordanienfahrt auf 2022 verschoben

4. Projekte von Don Bosco: JIK-Zuschuss: 15 T €, Spendenziel: 30 T €

4. 1. Straßenkinder Kolumbien, JIK-Förderung: 5 T €, Spendenziel: 10 T €

4.2. Geflüchtetenkinder Istanbul, JIK-Förderung: 5 T €, Spendenziel: 10 T €

4.3. Jugendhilfe Bangalore, JIK-Förderung: 5 T €, Spendenziel: 10 T €

5. EdK-Projekte, JIK-Förderung: 25 T, Spendenziel: 50 T €

5.1. Polizeipräsidium Dortmund

5.2. Neulandpark Leverkusen

6. Theaterprojekt an der Gesamtschule in Lohmar, JIK-Förderung: 7 T €, Spendenziel: 10 T €

7. Geflüchtetenhilfe Sankt Augustin, JIK-Förderung: 2T €, Spendenziel: 5 T €

8. Migrationsprojekt 2022 „Meet your neighbours“ (Mercator-Stiftung: ca. 5 T €),

Spendenziel: 10 T €


Bankverbindung - Kontoinhaber: JugendInterKult e.V., BIC: GENODED1BRS, IBAN: DE09 3806 0186 0704 8870 19 | Verwendungszweck (s.u. bei den Projekten) + Anschrift wg. Spendenquittung ab 100 €


1. Nothilfe für christliche Einrichtungen in Israel-Palästina, JIK-Förderung: 17 T €, Spendenziel: 60 T €


Da Israel-Palästina inzwischen Hochrisiko-Gebiet ist und auch dieses Jahr keine Touristen kommen dürfen, leidet nicht nur die dortige Tourismusbranche, sondern auch viele Palästinenser/-innen und u.a. christliche Einrichtungen, die vom Tourismus leben und auf Spenden angewiesen sind. Es geht ganz existenziell um den Fortbestand der christlichen Einrichtungen in Israel-Palästina.


Wir stellen Ihnen im Folgenden 3 Einrichtungen vor, die wir deshalb bereits aus Eigenmitteln mit 17.000 € unterstützen, wozu allein meine Frau Rosmarie mit 8 T € zur Rettung des Birgittinnen-Klosters auf dem Jerusalemer Ölberg beigetragen hat. Wir hoffen natürlich, dass möglichst viele von Ihnen diesem guten Beispiel folgen.


1.1 Talitha-Kumi-Schule in Beit Jala (Bethlehem), JIK-Förderung: 4 T €, Spendenziel: 10 T €


Infotext laut Webseite: www.talithakumi.org


Die deutsche evangelisch-lutherische Schule Talitha Kumi in Beit Jala bei Bethlehem bietet christlichen und muslimischen Mädchen und Jungen einen geschützten Raum. Hier können sie miteinander lernen und sich zu selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln. 2017 wurde Talitha Kumi mit dem Gütesiegel „Exzellente Deutsche Auslandsschule“ ausgezeichnet.

Für das Schuljahr 2020/2021 sind 135 Kinder für den Kindergarten angemeldet. Etwa 700 SchülerInnen nehmen am Unterricht der Klassenstufen 1–12 teil. 30 % von ihnen kommen aus christlichen, 70 % aus muslimischen Familien. Für die Berufsschule (Community College) laufen die Anmeldungen noch, im Schuljahr 2019/2020 ließen sich etwa 100 StudentInnen dort im Bereich Hotelerie und Gastronomie ausbilden.


Schule mit langer Tradition

„Talitha Kumi“ bedeutet „Mädchen, stehe auf!“. Dieser Appell ist bis heute Name, Programm und Auftrag der ältesten evangelischen Schule in Palästina. Er stammt aus dem Markusevangelium, wo es heißt: „Und Jesus ergriff das Kind bei der Hand und sprach: Talitha Kumi, Mädchen, ich sage dir, stehe auf!“ 1851 von Kaiserswerther Diakonissen gegründet und heute in Trägerschaft des Berliner Missionswerkes, gibt die Schule die Botschaft der Versöhnung und des Friedens im Geiste des Evangeliums weiter.


Weibliches Selbstbewusstsein stärken

Palästinensischen Mädchen gleichberechtigtes Lernen zu ermöglichen, ihre Begabungen zu fördern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, hat in Talitha Kumi eine hohe Priorität. Bereits 1980 führte Talitha Kumi den gemeinsamen Unterricht für Jungen und Mädchen ein und übernahm damit unter den palästinensischen Schulen eine Vorreiterrolle. Das gemeinsame Lernen von Jungen und Mädchen ermöglicht beiden Geschlechtern einen angemessenen Umgang miteinander – eine Handlungskompetenz, die auch im späteren Leben wichtig ist. Auch Sport macht Mädchen stark: Das Mädchenfußball-Team der Schule, in dem einige der besten jungen Fußballerinnen Palästinas mitspielen, bringt selbstbewusste Persönlichkeiten hervor.


Friedenserziehung

Die Schule Talitha Kumi sieht ihre gesamte pädagogische Arbeit als einen Beitrag zur Überwindung von Konflikten und Gewalt und damit zum Frieden. Zu den Zielen des Unterrichts gehört, den Angehörigen verschiedener Konfessionen und Religionen Toleranz und Respekt zu vermitteln. Das großzügige und reichlich bepflanzte Schulgelände bietet einen geschützten Raum, in dem eine solche Arbeit möglich ist. Talitha Kumi ist auch ein Ort, an dem sich VertreterInnen beider Seiten des Nahostkonflikts treffen und kennenlernen können.

Zum außerschulischen Angebot gehören gemeinsame Andachten, regelmäßige Workshops zur Friedenserziehung und die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu Streitschlichtern. Diese Mediatoren lernen und üben, auftretende Konflikte friedlich zu lösen. Nach ihrer Ausbildung vermitteln sie bei Konflikten ihrer MitschülerInnen und tragen ihre Fähigkeiten zur friedlichen Konfliktlösung auch in ihr soziales Umfeld hinein.


Deutsches und palästinensisches Abitur

Seit 2008 gehört Talitha Kumi zu den deutschen Auslandsschulen. Die Schule bietet damit auch den international anerkannten Bildungsabschluss „Deutsche Internationale Abiturprüfung“ (DIA) an. Diese Qualifikation eröffnet palästinensischen SchülerInnen den Zugang zu Universitäten weltweit. Daneben ist weiterhin das Ablegen des palästinensischen Abiturs Tawjihe möglich, eine landesweite Zentralprüfung, die vom palästinensischen Erziehungsministerium nach Beendigung der 12-jährigen Schulzeit durchgeführt wird.


Der Einstieg in die deutsche und die englische Sprache erfolgt bereits im Kindergarten und wird in der Grund- und Oberschule fortgesetzt. Ab der 7. Klasse können die Schülerinnen und Schüler zwischen dem nationalen Curriculum (Tawjihi) und dem internationalen Curriculum (DIA) wählen. Hebräisch wird ab Klasse 7 als Wahlfach angeboten und vor allem von den SchülerInnen wahrgenommen, die in Jerusalem leben. Im naturwissenschaftlichen Unterricht können die Kinder in gut ausgestatteten Laboren experimentieren und entdeckend lernen.


Träger und Partner der Schule

Seit 1975 ist das Berliner Missionswerk Träger Talitha Kumis und damit – in Abstimmung mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen im Bundesverwaltungsamt – für Personal-, Verwaltungs- und Finanzentscheidungen verantwortlich, vor allem aber für die inhaltliche Ausrichtung. Der Auftrag des Berliner Missionswerks ist die Pflege der Partnerschaften der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und der Evangelischen Landeskirche Anhalts mit Kirchen in der ganzen Welt, so auch im Nahen Osten. Es erhält Zuschüsse seiner Trägerkirchen, ist aber zunehmend auf Spenden angewiesen um den vielfältigen Aufgaben und Erfordernissen internationaler Bildungsarbeit gerecht werden zu können.


Die pädagogische Verantwortung für Talitha Kumi teilt sich das Berliner Missionswerk mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Land (ELCJHL), die auch drei eigene Schulen und ein Umweltzentrum unterhält. Talitha Kumi sowie Gemeinden und Schulen der ELCJHL werden in Deutschland vom Jerusalemsverein im Berliner Missionswerk unterstützt.


Wir sind mit unseren Gruppen schon öfter dort zu Gast gewesen und konnten uns von der in jeder Hinsicht hervorragenden Arbeit selbst überzeugen.

Hier ein Alltagsbericht und ein Dankeschreiben als PDF.


Verwendungszweck bei Spende: „Talitha-Kumi-Schule“


1.2 Schmidt-Schule in Ost-Jerusalem, JIK-Förderung 3 T €, Spendenziel: 10 T €

Infotext laut Webseite: www.schmidtschule.schule


Die Schmidt-Schule wurde 1886 als private Mädchenschule in katholischer Schulträgerschaft gegründet. Zielsetzung war und ist es bis heute, Mädchenbildung auf höchstem Niveau anzubieten: interkulturell, interreligiös, multilingual, ganzheitlich und unabhängig von der sozialen und religiösen Herkunft der Schülerinnen. Dieses Angebot wird heute von 500 Mädchen christlichen oder muslimischen Glaubens wahrgenommen.

Seit 2008 gehört die Schmidt-Schule zum Kreis der weltweit 140 deutschen Auslandsschulen und seit 2015 führt sie das Gütesigel „Exzellente Deutsche Auslandsschule“.


Unsere Philosophie

Die Schmidt-Schule bietet sowohl das „Deutsche Abitur“ als auch das landesübliche „Tawjihi“ als Schulabschlüsse an. Dabei werden internationale Qualitätsstandards durch die gemeinsame Schulaufsicht des Bundes und der Länder in Deutschland gewährleistet. Dies garantiert für unsere Schülerinnen den Zugang zu den führenden Universitäten weltweit. Die Schmidt-Schule liegt im Herzen Jerusalems, direkt am Damaskustor. Sie gehört zu den führenden Bildungseinrichtungen in Jerusalem, ausgestattet mit modernsten Laboren, Medienzentrum, Smartboards, Grundschulbibliothek, Musikräumen, Aula, Sportanlagen usw. Wir bieten dabei das gesamte pädagogische Programm von der Grundschule bis zur Oberstufe an.


Im Zentrum der Erziehung steht die Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen. „She is a Schmidt`s Girl“, wie es im Lande heißt, ist Auszeichnung und Verantwortung zugleich. Die Schmidt-Schule ist dafür bekannt, junge Frauen zu aktiven, selbstbewussten, kritischen und kreativen Persönlichkeiten zu erziehen, die den Mut haben, sich für ihre Überzeugungen einzusetzen. Ergänzt wird dies durch ein anspruchsvolles akademisches Programm in Naturwissenschaften, Sprachen sowie Kunst und Musik. Dies prädestiniert unsere Schülerinnen später zur Übernahme von Führungspositionen in unterschiedlichen Bereichen. Unsere Alumna sind deshalb überdurchschnittlich erfolgreich in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Dabei ist uns wichtig, dass die Schülerinnen bereits im Laufe ihrer Schulzeit lernen, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Dies gelingt durch zahlreiche Sozialprojekte, die jährlich durch die Schülerinnen initiiert werden. Hierzu gehört auch die intensive Auseinandersetzung mit den drei Weltreligionen, die das Alltagsleben rund um die Schmidt-Schule so intensiv prägen.


Unsere Schule ist eine vielfältige und wachsende Gemeinschaft mit einzigartigen Individuen. Wir sind dabei bestrebt, jede einzelne Schülerin entsprechend ihren sozialen, kognitiven und körperlichen Bedürfnissen durch ein anspruchsvolles und schülerinnenzentriertes Erziehungsprogramm in einer geschützten und nachhaltigen Lernumgebung zu fördern.


Unsere Grundschule

Das Programm der Grundschule hat als Zielsetzung, jedes Kind mit den grundlegenden Kompetenzen auszustatten, um ein aktives und verantwortungsvolles Mitglied der Schulgemeinschaft zu werden. Die Förderung der sozialen Kompetenz und die Erziehung zur selbstständigen, verantwortlich handelnden Persönlichkeit stehen dabei im Mittelpunkt unseres Handelns. Mathematik, Arabisch, Deutsch, Englisch, Religion und Naturwissenschaften bilden dabei die Grundlagen des pädagogischen Programms. Darüber hinaus bietet die Schule im Rahmen ihres ganzheitlichen Ansatzes an, sich in den Bereichen Kunst, Musik, Sport und der Projektarbeit kreativ zu verwirklichen. Die Grundschule sieht ihren Auftrag darin, Kinder mit unterschiedlichen individuellen Lernvoraussetzungen und Lernfähigkeiten so zu fördern, dass sich die Grundlagen für selbstständiges Denken, Lernen und Arbeiten. Unterstützt wird dies durch ein breites Angebot an Arbeitsgemeinschaften wie Schwimmen, Fußball, Basketball, Dabkeh-Tanz, Ballett oder Chor. Darüber hinaus bieten wir bei Bedarf individuelle Förderung für Schülerinnen in den Fächern Englisch, Arabisch, Deutsch und Mathematik an. Fester Bestandteil der Grundschule sind schulische Feste im Jahreslauf, musikalische Veranstaltungen, Sporttage, Ausflüge und Lerngänge.


Unsere Unter-, Mittel- und Oberstufe

In der Mittel- und Oberstufe bieten wir zwei unterschiedliche Curricula für den Abitur-Zweig und den Tawjihi-Zweig an. Dabei ist auch im Tawjihi-Zweig das Fach Deutsch verbindliche Fremdsprache bis in Jahrgangsstufe 12. Die Schülerinnen haben die Möglichkeit, das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz (DSD I, DSD II) zu erwerben. In beiden Zweigen wird dabei neben analytischen Fähigkeiten Wert gelegt auf kritisches Reflektieren, Präsentieren und Diskutieren sowie auf Projektarbeit. Dies gewährleistet einen optimalen Lernerfolg und bereitet auf lebenslanges Lernen vor. Smart-Boards, Tablets, IT-Raum, Medienzentrum und modernste Labore stehen als Lernumgebung zur Verfügung.


Unsere Schülerinnen wachsen dabei viersprachig auf: Deutsch, Englisch, Arabisch (jeweils ab Klasse 1) und Hebräisch (ab Klasse 7) sind verbindliche Unterrichtsfächer bis zum Schulabschluss.

Das Programm der Schmidt-Schule wird dabei ergänzt durch zahlreiche extracurriculare Aktivitäten wie Theater-AG, Lego-Robotics, Chemie/Physik-AG, Kunst, Tanz, Model United Nation, Musik und Sport-AGs.


Interkulturelle Begegnungen nehmen einen besonderen Stellenwert an der Schule ein. So haben die Schülerinnen unter anderem die Möglichkeit, in Jahrgangsstufe 9 und 11 an Schüleraustauschen mit Deutschland teilzunehmen. Internationale Wettbewerbe wie „Jugend Musiziert“ geben den Schülerinnen darüber hinaus die Möglichkeit, „über Grenzen hinweg“ zu lernen.


Wir sind mit unseren Gruppen schon öfter dort zu Gast gewesen und konnten uns von der hervorragenden Arbeit der 2 exzellenten deutschen Auslandsschulen in Palästina selbst überzeugen.

Hier ein Dankeschreiben der Schulleitungen als PDF-Datei


Verwendungszweck bei Spende: „Schmidt-Schule“


1.3 Birgittinnen-Kloster in Ost-Jerusalem: JIK-Förderung: 10 T €,Spendenziel: 40 T €

Webseite: bridgettinesistersjerusalem.wordpress.com


Der Orden der Birgittinnen (auch Erlöserorden) wurde 1346 von der heiligen Birgitta von Schweden gegründet und hat weltweit 570 Schwestern. 2004 stiftete Papst Paul II. dem Orden am Jerusalemer Ölberg ein Kloster mit Gästehaus (zur Finanzierung des Klosters), das auch für Vertreter der Weltreligionen als Zentrum für den interreligiösen Dialog dient.

Infolge des seit 2020 ausbleibenden Tourismus ist das Kloster, in dem unsere Gruppen seit 2009 regelmäßig und sehr gerne übernachtet haben, nun in große finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Wir haben bereits 10 T € auf ihr Westjerusalemer (israelisches) Konto überwiesen. Sie brauchen aber noch mehr Unterstützung, um ihr Kloster zu retten.


Verwendungszweck bei Spende: „Birgittinnen-Kloster“


2. ToN aktueller Stand und Unterstützerbrief, JIK-Förderung: 130 T €, Spendenziel: 200 T €


Leider hat sich seit dem Juli-Newsletter auf dem Tent of Nations (ToN) des christlichen Palästinensers Daoud Nassar und seiner Familie bei Bethlehem nur wenig verändert. Zwar wurde mit der Wiederanpflanzung von Bäumen und der Beseitigung der Schäden begonnen, es fehlen jedoch wegen der extrem hohen Inzidenzzahlen in Israel (fast 700!) die dringend benötigten Gäste und besonders Volontäre aus verschiedenen Ländern. Nur die Volontäre, die ca. 1 Jahr bleiben wollen, haben vielleicht eine Chance einzureisen. Immerhin hat der Schulleiter der Talitha-Kumi-Schule (s.o., 1.1.) Matthias Wolf zugesagt, Schüler/-innen seiner Schule zur Mithilfe auf dem ToN zu motivieren.


Da auch das 2019 begonnene Gerichtsverfahren zur Neuregistrierung des ToN auf Eis liegt, ist vom Unterstützer-kreis des ToN ein Muster eines Unterstützerbriefs verfasst worden, den ihr als „euer Schreiben“ an dt. Politiker/-innen, an das Auswärtige Amt (Mailadresse von Staatssekretär Berger: 310-rl@auswaertiges-amt.de), an VertreterInnen der Kirchen und der kirchlichen Verbände, aber auch an andere Persönlichkeiten des öffentlichen u. gesellschaftlichen Lebens in Deutschland schicken könnt bzw. auch solltet.


Gerade im Wahljahr könnt ihr Politiker/-innen aller Parteien auffordern, in diesem humanitären Notfall zugunsten einer christlich-palästinensischen Familie Farbe zu bekennen.

Entsprechende Schreiben aus vielen anderen Ländern gehen ebenfalls an die entsprechenden Adressaten. Solltet Ihr bei Eurer Briefaktion eine Antwort erhalten, leitet sie bitte an mich weiter.

Hier der Unterstützerbrief für das ToN von Daoud Nassar als PDF-Datei. Sie können den Musterbrief in eine Worddatei kopieren und dann bearbeiten.


Verwendungszweck bei Spende: „Tent of Nations“


3. JIK-Israel-Palästina-Jordanienfahrt auf 2022 verschoben


Bedauerlicherweise wird Israel vom AA mittlerweile als Hochrisikogebiet eingestuft, was bedeutet, dass auch im 2. Corona-Pandemie-Jahr keine ausländischen Touristen nach Israel einreisen dürfen. Wir hoffen natürlich sehr, dass wir 2022 unsere zweiseitigen internationalen Jugendbegegnungen fortsetzen können.


4. Projekte von Don Bosco: JIK-Zuschuss: 15 T €, Spendenziel: 30 T €


Don Bosco – Für und mit jungen Menschen in aller Welt

Benachteiligten jungen Menschen weltweit eine neue Perspektive geben. Alles zu tun, damit ihnen ihr Leben gelingt – dafür steht Don Bosco. In mehr als 130 Ländern gibt es Don Bosco Einrichtungen, die Kindern und Jugendlichen in Not helfen. Kinder, die auf der Straße leben,

die als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden oder Gewalt erfahren, stehen bei Don Bosco im Fokus – egal welcher Konfession, Geschlecht oder Hautfarbe.

Don Bosco Mission Bonn unterstützt seit mehr als 50 Jahren die Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche in aller Welt. Die Organisation ist Teil des weltweiten Jugendwerks, das der italienische Priester Johannes Bosco vor über 150 Jahren ins Leben rief. Der Seelsorger und Pädagoge setzte sich für sozial ausgegrenzte Kinder und Jugendliche in Turin ein und wurde so zum Anwalt der Jugend. Weitere Infos: www.donboscomission.de


4. 1. Straßenkinder Kolumbien, JIK-Förderung: 5 T €, Spendenziel: 10 T €


Rita Baus betrieb viele Jahre lang als geschäftsführende Gesellschafterin und künstlerische Leiterin das Pantheon Theater in Bonn. Danach war sie bei Studio Hamburg für den Bereich Entertainment zuständig. Anschließend übernahm sie die künstlerische Leitung des Admiralspalastes in Berlin. Sie ist Ideengeberin und Projektleiterin der Reihe „Quatsch keine Oper!“ in der Bonner Oper, sowie von „Beethoven Moves!“ - einem internationalen Projekt, das sie mit kolumbianischen Jugendlichen und dem Beethoven Orchester Bonn für die Don Bosco Mission Bonn in Medellín umsetzte. „Beethoven Moves!“ noch bis zum 19. September 2021 im LVR-LandesMuseum Bonn zu sehen, genauso wie die parallel stattfindende Ausstellung „Drei Fragen: Glück“ von Judith Döker, die von ihr kuratiert wurde. Neben ihrer Tätigkeit als Kulturmanagerin arbeitet sie seit vielen Jahren als systemischer Coach und Lehrcoach.

M.O.V.E ! Musik, Overcomes, Violence and Exclusion.

Durch Kultur können Menschen ihre Emotionen ausdrücken. Kultur fördert Gemeinsamkeit, Selbstwertgefühl und Teamgeist. Die Beschäftigung mit Kultur zeigt Alternativen und so steht niemand im sozialen Abseits. Sprachbarrieren und Kulturhürden, Bildungshürden und Kulturbarrieren können überwunden werden. Besonders in Situationen des Mangels, der Benachteiligung oder der gesellschaftlichen Ausgrenzung ist die Befähigung, eigene Kräfte zu entwickeln und individuelle Ressourcen nutzen zu können, eine wichtige Voraussetzung für ein späteres, selbstbestimmtes Leben. MOVE! setzt mit Kultur neue Impulse in der Jugendarbeit. Dabei werden Musik und Kunst kombiniert mit der Möglichkeit, Unterschiede und besonders auch Vorurteile zu verändern. Dies ist ein wichtiger Beitrag um Gewalt zu verhindert und Frieden zu sichern. Das Projekt verbindet Menschen und lässt Identität konkret werden.


Medellin/Kolumbien - Beethoven Moves!

Mit Beethovens Musik und urbaner Straßenkultur gegen Gewalt und Ausgrenzung. Ehemaligen Kindersoldaten und Jugendlichen aus den Armenvierteln Medellìn neue Perspektiven aufzeigen und ihrem Leben eine Wende geben: Das ist die Kernbotschaft von Beethoven Moves! Die Erste Etappe: Medellín, die einst gefährlichste Stadt der Welt. Hier auf gut 1.500 Meter Höhe befindet sich auch die Ciudad Don Bosco. Eine Einrichtung, die rund 1.000 jungen Menschen ein Zuhause und vor allem neue Lebensperspektiven bietet. Dorthin reisten die Musiker*innen des Beethoven Orchester Bonn unter Leitung von Generalmusikdirektor Dirk Kaftan. Im Gepäck hatten Sie Beethovens berühmte 5.Sinfonie und begaben sich dort, zusammen mit 24 kolumbianischen Jugendlichen, auf eine künstlerische Reise. Die Jugendlichen interpretierten die Musik Beethovens mit ihren eigenen urbanen Ausdrucksweisen: Tanz, Rap und Graffiti. Eine wichtige Rolle spielten dabei auch ihre Erfahrungen von Gewalt und Ausgrenzung, aber auch von Gemeinschaft, Solidarität und Glück.


Die Idee zu Beethoven Moves! „Durch kreative Impulse Lebenswelten zusammenführen, die scheinbar nicht zusammen-passen. Was passiert, wenn Jugendliche eine Sinfonie rappen? Und wie fühlt es sich für klassische Musiker/-innen an, in die Welt der Jugendlichen einzutauchen? Beethoven Moves! hat gezeigt, welch enorme Kraft in solch einer Begegnung liegt.“ Rita Baus, Idee & Projektleitung. Beethoven MOVES!“ ist ein gemeinsames Projekt des Beethoven Orchester Bonn und der Don Bosco Mission Bonn nach Idee und unter Projektleitung von Rita Baus. Musikalische Leitung: Dirk Kaftan.


Verwendungszweck bei Spende: „Straßenkinder Kolumbien“


4.2. Geflüchtetenkinder Istanbul, JIK-Förderung: 5 T €, Spendenziel: 10 T €


M.O.V.E! KULTUR OHNE GRENZEN gibt türkischen und geflüchteten jungen Menschen in Istanbul eine hörbare Stimme. Ihre Botschaften erzählen von ihrem Leben, ihren Stärken, Hoffnungen und Visionen und lassen sie Möglichkeiten erkennen, die ihnen das Leben bietet und von denen sie erzählen möchten. Vorliegendes Projekt ist eine Stimme einheimischer und geflüchteter junger Menschen in Istanbul und erzählt in einer Bühnen-Show von ihrem Leben, ihren Stärken, Hoffnungen und Visionen. Ausgangspunkt für die Arbeit ist die Annahme, dass Peer-Mentoren (türkisch/Geflüchtete) eine Grundgruppe bilden, die dann aufgrund der biografischen Arbeit immer mehr die Themen ausbaut. Dabei bedient sich das Projekt einer musikalischen Grundlage, die besonders die Emotionalität und die persönliche Auseinandersetzung anregen soll. Beides wird besonders in der 5. Sinfonie von Tschaikowsky gesehen. Diese bildet den musikalischen Rahmen für das Projekt, die weitere Ausgestaltung erfolgt dann in Phasen. Ein Grundarrangement fasst alle Sätze der Sinfonie zusammen und bietet Raum für die individuellen Musikstücke. Der Schwerpunkt wird dabei auf das Schicksalsmotiv und die Person Tschaikowskys gelegt. Frei gewählte, individuelle Musikstücke der Teilnehmer – egal welchen Genres oder welcher Kultur ergänzen dieses Grundgerüst. Weitere Teilnehmer werden durch individuelle Auseinandersetzung mit Tschaikowsky in Tanz, Chor, Zeichnen/Gestalten in das Projekt einbezogen.


Verwendungszweck bei Spende: „Geflüchtetenkinder Istanbul“


4.3. Jugendhilfe Bangalore, JIK-Förderung: 5 T €, Spendenziel: 10 T €

Die Salesianer Don Boscos realisieren von Bangalore aus zahlreiche Projekte zugunsten benachteiligter Jugendlicher in den indischen Bundesstaaten Karnataka und Kerala. Koordiniert in der Einrichtung BREADS hat der Orden in 28 Jahren mehr als 600 Entwicklungs- und Jugendhilfeprojekte umgesetzt. Schwerpunkte sind u.a. die Abschaffung der Kinderarbeit, die Stärkung von Kinderrechten, insbesondere von Straßenkindern und Mädchen, sowie schulische und berufliche Bildung.

Don Bosco Sneba Bhavan Kochi ist eines der Straßenkinderzentren. Das Hilfsangebot für Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben und arbeiten, reicht vom 24h-Notdienst, über eine Erstaufnahmestelle zum Rehabilitationszentrum. Jeden Tag finden zwischen 200 und 300 Kinder Unterkunft und medizinische Versorgung. Don Bosco bemüht sich um Familienreintegration, bietet psychologische Betreuung und auch einen Platz zum Kind sein an. Darüber hinaus arbeitet der Orden präventiv in einem Ansatz aufsuchender Sozialarbeit in den Slums.


Verwendungszweck bei Spende: „Jugendhilfe Bangalore“

Hier Dankesschreiben von Don Bosco Mission Bonn als PDF-Datei


5. Engel-der-Kulturen-Projekte (EdK), JIK-Förderung: 25 T €, Spendenziel: 50 T €


5.1. POL-DO: „Diensteid der Polizei bedeutet Verantwortung für die Menschenwürde“


Foto: PP Dortmund

„Bei einer Vernissage im Foyer des Polizeipräsidiums enthüllte Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange am Donnerstag (26.8.2021) eine Skulptur und eine interaktive Installation. Beide Kunstwerke befassen sich mit Werten, die auf dem Diensteid der Polizei in Nordrhein-Westfalen aufbauen.


NRW-Innenminister Herbert Reul sagte in einer Videobotschaft: ‚Die Polizei arbeitet auf der Grundlage des Grundgesetzes und der Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen. Das ist mehr als ein Job - das ist ein Auftrag. Wer bei der Polizei arbeitet, arbeitet im Auftrag des Volkes, arbeitet für Gerechtigkeit gegenüber jedermann und dass die Zustände in der Republik friedlich sind. Wir müssen jeden Tag daran denken: Die Würde des Menschen ist unantastbar.‘ Die am Donnerstag enthüllten Kunstwerke stellen die für die Arbeit der Polizei unabdingbaren Werte in den Vordergrund. Es geht dabei um die Treue zur Verfassung, Gerechtigkeit und den Auftrag, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu verteidigen. Polizeipräsident Gregor Lange: ‚Werte beeinflussen unser Denken und unser Handeln. Werte verändern sich - jedoch nicht unser Diensteid: wer ihn ablegt, verpflichtet sich für immer dazu, Verantwortung für Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit zu übernehmen.‘


Mit dem ‚Engel der Kulturen‘ regen Carmen Dietrich und Gregor Merten aus Burscheid seit 2008 in Deutschland zu einem auf Frieden und Verständigung angelegten Dialog zwischen den abrahamitischen Weltreligionen an. Die Plastik gibt es bereits an zahlreichen Standorten bundesweit. Das Polizeipräsidium befindet sich seit 2014 in einem engen ‚wertvollen‘ Dialog mit der jüdischen Gemeinde sowie mit muslimischen und christlichen Gemeinden oder Institutionen in Dortmund und Lünen. Die Plastik verkörpert diesen Dialog und regt zum Nachdenken an.“


Link zum vollständigen Pressetext: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/5003828


5.2. EdK-Projekt im Neulandpark Leverkusen


In der Nähe des Geländes des Neulandparks Leverkusen, im Chempark, hat es eine gewaltige Explosion mit Toten und Verwundeten gegeben. Wir hoffen natürlich sehr, dass durch dieses tragische Ereignis das EdK-Großprojekt (siehe Juli-Newsletter) nicht gefährdet wird. Auch darüber mehr im nächsten Newsletter.


Verwendungszweck bei Spende: „Engel der Kulturen“


6. Theaterprojekt an der Gesamtschule in Lohmar, JIK-Förderung: 7 T €, Spendenziel: 10 T €


Am 1.9. hat unser 1. Theaterprojekt mit 5 Mädchen und 5 Jungen im Alter von 16 Jahren unter Corona-Bedingungen an der Gesamtschule in Lohmar unter der künstlerischen Leitung von Vanessa Topf (Foto) begonnen. Dies ist sicher eine große Herausforderung für alle Beteiligten, da einerseits während der Proben alle Hygienevorschriften eingehalten werden müssen, andererseits am Ende (Juni 22) natürlich ein Stück aufgeführt werden soll, das nicht an das antike Maskentheater erinnert. Wir werden über den Fortgang dieses Projekts im jeweiligen Newsletter berichten.


Verwendungszweck bei Spende: „Theaterprojekt“


7. Geflüchtetenhilfe Sankt Augustin, JIK-Förderung: 2T €, Spendenziel: 5 T €


In Sankt Augustin gibt es viele Cafés für Menschen mit und ohne Migrationserfahrung.

Das Café International ist für Geflüchtete und Personen aus Sankt Augustin in der Geflüchteten-Unterkunft Am Schützenweg 21 in St. Augustin-Niederpleis eingerichtet worden (freitags von 16.30 – 18.30 Uhr; Ansprechpartnerin: Kristin Ritzert), war aber seit Beginn der Corona-Pandemie geschlossen. Am 21.8. feierte es seine Wiedereröffnung im neu renovierten Jugendzentrum in St. Augustin-Mülldorf mit einem Begegnungsfest.


Begegnungsfest des Café International am 21.8.21 in St. Augustin-Mülldorf

(Foto: Gregor Schröder)


Daneben gibt es noch(ebenfalls unterstützt durch die kath. Kirchengemeine St. Augustin) den Lotsenpunkt, eine niederschwellige Anlaufstelle für alle Bewohner der Stadt, besonders der Geflüchteten. Er hilft gerne bei: Sorgen, Problemen, Ärger mit anderen Menschen, Ämtern, Vermietern, Energieversorgern, usw. Er biete offene Ohren, beraten, unterstützen, begleiten. Ein Ableger des Lotsenpunktes sind die „Stricklieseln“.


Menschen in St. Augustin kommen durch ihr gemeinsames Hobby - das Sockenstricken - zusammen. Sie - Senioren, Junge, Alteingesessene, Neuzugezogene mit und ohne Migrationshintergrund oder Fluchterleben - stricken Socken (später auch Mützen, Schals und Handschuhe) für Menschen, die keine feste Bleibe haben.

Diese sollen ein wenig Wärme erfahren.


Ansprechpartnerin für beide Projekte: Barbara Köllmann

Als Sankt Augustiner Verein unterstützen wir diese Projekte natürlich sehr gerne!


Verwendungszweck bei Spende: "Geflüchtetenhilfe St. Augustin"

8. Migrationsprojekt „Meet your neighbours“ (Mercator-Stiftung: ca. 5 T €, Spendenziel: 10 T €)

Link zum vollständigen Text von wearedoingit e.V.:www.wir-machen-das.jetzt


Meet Your Neighbours ist ein Projekt, das deutschlandweit Gespräche zwischen Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte initiiert und fördert. Die Ziele des Projektes sind es,

  • Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte zu stärken und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu erhöhen,

  • Dialog und Austausch auf Augenhöhe zu ermöglichen,

  • Menschen, Akteur*innen und Organisationen miteinander zu vernetzen und

  • ein demokratisches Miteinander und sozialen Zusammenhalt zu fördern.

Gemeinsam mit Vereinen, Initiativen und MigrantInnenselbstorganisationen konzipiert und organisiert Meet Your Neighbours Veranstaltungen, die den Dialog und die Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchtgeschichte fördern.

Das Veranstaltungskonzept ist bewusst offengehalten, so kann es den Vorstellungen der Akteur*innen und den Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Von biografischen Workshops bis hin zu mehrsprachigen Erzählsalons oder Zukunftswerkstätten – wir sind offen für verschiedene Formate der Begegnung!


Meet Your Neighbours finanziert den Großteil der anfallenden Kosten. Wir unterstützen bei der Konzeption, Pressearbeit und Durchführung der Veranstaltung. Wir aktivieren unser Netzwerk und kümmern uns um die journalistische und fotografische und dokumentarische Begleitung.“ …


Was Meet Your Neighbours ändert

Bei Meet Your Neighbours begegnen sich Menschen mit geteilten und unterschiedlichen Erfahrungen in einem geschützten Raum. Dadurch können Netzwerke und Beziehungen entstehen, die sich positiv auf den nachbarschaftlichen Zusammenhalt auswirken können.

Doch Meet Your Neighbours geht noch einen Schritt weiter: Aus den Erzählungen und Erfahrungen der Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte sollen politische Forderungen abgeleitet und formuliert werden. Lokalpolitik und politische Entscheidungsträger*innen werden daher aktiv in das Projekt einbezogen, um Zugänge zu Netzwerken und Arbeit zu erleichtern.


Wo finden die Meet Your Neighbours-Veranstaltungen statt?

Die Veranstaltungen können überall dort stattfinden, wo Menschen zusammenkommen und sich wohlfühlen können. Ob ein Ort geeignet ist, ist auch abhängig vom Veranstaltungsformat und der Zahl der Teilnehmer*innen.

In den vorherigen Projektzyklen fanden die Veranstaltungen häufig in Buchhandlungen, Bibliotheken und anderen Kulturorten statt.


Was Meet Your Neighbours erreicht hat

Seit 2016 hat Meet Your Neighbours über 60 Veranstaltungen in ganz Deutschland organisiert. Unter anderem waren wir in Bergen auf Rügen, Berlin, Bonn, Bremen, Bruchsal, Dresden, Greifswald, Hamburg, Heidelberg, Jena, Köln, Mainz, München, Nienburg/Weser, Rostock, Stralsund und Wismar. Außerdem fand Anfang 2018 ein Meet Your Neighbours-Festival in der Münchner Monacensia statt. Alle Veranstaltungen haben gezeigt, wie bereichernd Vielfalt ist. Daran halten wir fest!


Mitmachen

Wir freuen uns über jede*n, die*der sich im Rahmen von Meet Your Neighbours einbringen will. Wir unterstützen, beraten und begleiten in allen Phasen der Planung: Von der Idee über die Konzeption bis hin zur Durchführung und Nachbereitung. Wer selbst aktiv werden und eine Veranstaltung organisieren möchte, kann uns gerne jederzeit kontaktieren.“


Wir möchten dieses Projekt ab 2022 gerne u.a. mit Wir machen das.Jetzt und Migrapolis – Haus der Vielfalt in Bonn beginnen. Nähere Infos im nächsten Newsletter.


Verwendungszweck bei Spende: „Meet your neighbours“


Mit Hilfe der Spendengelder konnten und können durch Lebensmittel- und medizinische Hilfen sowie Betreuung in allen Lebensbereichen vielen hundert Kindern und deren Familien gerade in benachteiligten Ländern geholfen werden, die durch die Corona-Pandemie in große Not geraten sind.

Wir möchten uns nochmals ganz herzlich bei allen SpenderInnen für die überaus großzügige Unterstützung unserer Projekte bedanken! Hoffentlich unterstützen Sie unsere Arbeit auch weiterhin so wohlwollend wie bisher.


Bleibt gesund und zuversichtlich

Euer Gregor (0163-6335535)