Newsletter Dezember 2021

Aktualisiert: vor 7 Stunden


Die Corona-Epidemie steigt bei uns leider wieder rapide an – z.T. auch in anderen Ländern. Zudem hat u.a. Israel wegen der neuen Omikron-Variante ab 29.11. eine 14-tägige Einreisesperre verhängt. (s. u. Nr. 5: Bericht vom geplanten, aber nicht durchgeführten Kurzbesuch Ende November mit Infos zur aktuellen Lage in Israel-Palästina (inkl. ToN).

Ca. 70% sind bei uns vollständig geimpft. Hinzu kommen noch ca. 5% Genesene, so dass also ca. 75% bei uns den 2G-Status haben, der sich so langsam in Fußballstadien, Gaststätten, bei Kulturveranstaltungen und am Arbeitsplatz in einigen Bundesländern und hoffentlich bald auch bundesweit durchzusetzen scheint. Auch wir setzen bei allen künftigen Aktivitäten auf die 2G-Regel.

Da aber die Impfquote (inkl. der für die notwendig gewordene 3. Impfung) viel zu langsam steigt, wird es hoffentlich bald eine Impfpflicht zumindest für bestimmte Berufszweige sowie wohl doch wieder ähnliche Beschränkungen wie im vergangenen Jahr geben. Siehe hierzu auch Nr. 6.2.1.(der satirische Corona-Maßnahmen-Generator)

Leider agiert bei uns die Politik viel zu zögerlich auf neue Entwicklungen, so dass die Corona-Pandemie nur halbherzig bekämpft wird, was bei Gastronomie, Einzelhandel, Kultur etc., aber auch bei international agierenden und auf interkulturelle Begegnungen ausgerichteten Vereinen wie JIK zu sehr großer Planungsunsicherheit führt.

Hier nun die aktuellen Infos zu unseren hoffentlich stattfindenden Aktivitäten, internationalen Jugendbegegnungen (s.u. Nr. 4) und zum Stand unserer Spendenaktionen: Wir bitten Sie ganz herzlich, diese Weihnachts-Spendenaktionen großzügig zu unterstützen.

Gerade in dieser fortdauernden Corona-Pandemie ist Hilfe für die von uns unterstützten Zielgruppen notwendiger denn je (siehe auch unten unter Nr. 5).

Weiterer vordringlicher Verwendungszweck: Straßenkinder Kolumbien und Geflüchtetenhilfe Istanbul


Inzwischen haben wir 5 T € an die Geflüchtetenhilfe Istanbul (Don Bosco / Rita Baus), weitere 1 T € für Jugendhilfe Tansania und (auch private) Spenden an Caritas Bonn sowie weitere 0,5 T € an den VFG Bonn überwiesen.

Frau Rita Baus konnte bereits mit der Arbeit für die Geflüchtetenhilfe Istanbul beginnen.


JIK-Gesamtfördersumme für alle Projekte u. internationalen Jugendbegegnungen seit 2011: über 1 Mio. €


1. Einweihungsfest am 26.10.21 „Endlich wohnen – Quartier Geislar“: JIK-Förderung: 2 T €, Spendenziel: 10 T €


Meine Frau Rosmarie Weiß und ich waren am 26.10.21 als JIK-Sponsoren zum Einweihungsfest der Caritas Bonn „Endlich wohnen – Quartier Geislar“ eingeladen, der wir auch durch private Spenden verbunden sind. „Quartier Geislar“ – der Name klingt unaufgeregt, aber umso aufgeregter sind die Menschen, die diese neue Heimat beziehen dürfen. Am Dienstag hat die Caritas Bonn ihr erstes Wohnhaus für benachteiligte Menschen in der Bundesstadt eröffnet, das zweite soll bereits im Februar 2022 folgen. Mit dem „Quartier Geislar“ hat die Caritas ein neuartiges Wohnprojekt gestartet, das Selbstständigkeit mit ambulanter Betreuung bei Bedarf kombiniert. Ziel des modellhaften Wohnprojekts sind gesellschaftliche Teilhabe und Beschäftigung für Menschen, die psychisch beeinträchtigt sind oder denen Wohnungslosigkeit droht.

Mehr... (Pressebericht des GA v. 27.10.21 PDF)


2. Besuch beim VFG am 8.11. + Weihnachtsaktion: JIK-Förderung: 2,5 T €, Spendenziel: 10 T €


Wir besuchten auch am 8.11.21 den VFG, dem wir auch durch private Spenden verbunden sind, in seinen Bonner Geschäftsräumen und informierten uns bei Frau Fredebeul vor Ort über deren Arbeit zugunsten von Obdachlosen und über die Verwendung unserer Spendengelder. Besonders ans Herz legen möchten wir Ihnen die Weihnachtsaktion des VFG, mit deren Hilfe auch diese vielen Obdachlosen ein Weihnachtsgeschenk erhalten können.


Mitte: Frau Fredebeul (VFG)

Foto: Cynthia Rühmekorf (VFG)


„Jetzt erst recht! - Ich denke an Dich - Verein für Gefährdetenhilfe Bonn (VFG) sammelt wieder Weihnachtstaschen für wohnungslose und bedürftige Menschen


Liebe Mitbürger/-innen,

die Infektionszahlen verändern auch in diesem Jahr die Planung der jährlich stattfindenden Weihnachtsvorbereitungen in und um die Einrichtungen des VFG. Fest steht, dass wir eine kleine Weihnachtsfeier machen werden, die Geschenke (Weihnachtstaschen) werden wir jedoch wegen des zu erwartenden Andrangs, wie im Vorjahr, nach und nach verteilen. Das im letzten Jahr installierte Verfahren hatte sich in Pandemiezeiten bewährt. Ziel ist es nun: In der Zeit vom 1.-22.12. sammeln wir für ca. 1000 wohnungslose Menschen und Menschen in sozialen Schwierigkeiten Weihnachtstüten, die wir bis Heiligabend an die Menschen verteilen möchten.


Wir suchen deshalb Spender/-innen, die bereit sind, eine Weihnachtstüte für jemanden bereit zu stellen oder Geld für eine Weihnachtstüte (ca. 20 € pro Tüte) zu spenden.

Um Müll zu vermeiden, bieten wir allen Spendenden gegebenenfalls kostenlos Taschen an, die dann befüllt werden können. Gerne können Sie aber auch selber z. B. einen wieder verwendbaren Beutel/Tasche nutzen.


Wenn Sie Beutel brauchen, rufen Sie uns an! Inhalt des Beutels / der Tasche könnte wahlweise sein:

  • Weihnachtliche Süßigkeiten (z. B. Weihnachtskekse)

  • Hygieneprodukte wie z.B. ein besonderes Duschgel, Shampoo etc.

  • Leckere Fertiggerichte

  • Löslicher Kaffee

  • Kleine Überraschung: (Schöne) Socken, Handschuhe, Schal/Mütze, Portemonnaie, Kaffeebecher

  • Corona-Schutzmaske

  • Weihnachtskarte mit persönlichem Gruß mit Schleifchen um die Tüte

Die Beutel können ab dem 02.12. von Mo bis Fr an folgenden Orten abgegeben werden:

  • Mo bis Do von 8.00 – 17.00 Uhr, Fr bis 15.00 Uhr in der VFG Verwaltung, Am Dickobskreuz 6, 53121 Bonn, EG

  • Mo-Fr. von 9.00 – 13.00 Uhr VFG Betreuungszentrum Quantiusstraße 2, 53115 Bonn

  • Mo-Fr von 10.00 – 16.00 Uhr VFG Abt. Rund ums Haus Ennemoserstraße 8, 53119 Bonn

Sollten Sie eine größere Menge an Päckchen/Tüten spenden, melden Sie sich doch bitte vorab unter 0175 - 2541906. Eventuell besteht auch die Möglichkeit der Abholung. Gerne händigen wir Ihnen kostenlos Weihnachtstüten zum Befüllen aus. Rufen Sie uns einfach diesbezüglich an. Wir freuen uns, wenn Sie uns unterstützen!


Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

• VFG Betreuungszentrum Quantiusstraße unter: 0175 - 2541906.

• Abt. Öffentlichkeitsarbeit, Frau Fredebeul/Frau Rühmekorf/Herr Laube, Tel. 0228/ 98576-28“

Weitere Infos unter vfg-bonn.de


Verwendungszweck bei Überweisung: VFG Weihnachtsaktion


3. Neue Spendenaktion: Projekte der Steyler Mission in St. Augustin, Spendenziel: 120 T €



In Fortsetzung unserer Unterstützung und Kooperation mit Organisationen am Vereinssitz möchten wir Ihnen die folgenden besonders unterstützenswerten Projekte (inkl. Ansprechpartner/-innen) der global tätigen Steyler Mission in Sankt Augustin vorstellen. Der Erlös unserer großen Benefizveranstaltung am 17.9.22 ist u.a. auch für diese Projekte bestimmt.


Pater Joseph Xavier Alangaram SVD, Missionssekretär und Geschäftsführer der Steyler Mission

1973 wurde ich in Südindien geboren. Im Alter von 15 Jahren trat ich den Steyler Missionaren bei. Seit jungen Jahren konnte ich beobachten, wie durch ausländische Missionare verschiedene Projekte in der näheren und weiteren Umgebung meiner Heimat verwirklicht worden sind. Je länger ich bei den Steylern war, desto mehr wurde mir klar, dass Mission heute keine Einbahnstraße sein kann. Mission ist mehr denn je ein Geben und Empfangen, sowohl im spirituellen wie materiellen Sinne. Vor 24 Jahren bot mir meine Ordensgemeinschaft die Möglichkeit an, im Missionspriesterseminar von Sankt Augustin mein Theologiestudium zu absolvieren. Die Zeit des Studiums, aber auch die späteren Aufgaben, die mir anvertraut wurden, etwa Einsätze in Pfarreien, in der Jugend- und Berufungspastoral und die Leitung der internationalen Ausbildungsgemeinschaft, eröffneten mir einen umfassenden Einblick in die Situation der deutschen Kultur, Kirche und Gesellschaft. Dieser bis hierhin beschrittene Weg erfüllt mich mit tiefer Zufriedenheit, besonders, wenn ich an jene denke, die sich unserer missionarischen Ordensfamilie in Gebet und materiellen Gaben verbunden fühlen. Diese Solidarität unserer Wohltäter lässt mich vertrauensvoll in die Zukunft schauen.


Am 29. September 2016 wurde ich zum Missionssekretär der Steyler Mission ernannt. Dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen nahm ich diese verantwortungsvolle Aufgabe in Zusammenarbeit mit missionarisch motivierten MitarbeiterInnen als Herausforderung an. Unser Ordensgründer Arnold Janssen sagte einst: „Wenn wir alles tun, was in unseren Kräften steht, dann tut Gott das Übrige.“ So freue auch ich mich ganz besonders, wenn Sie künftig Teil unserer Gemeinschaft werden möchten und unsere weltweiten Projekte unterstützen.


Möge Gott Sie segnen!

Ihr Pater Joseph Xavier Alangaram SVD


Alexandra Winand, Fundraising

Seit September 2018 arbeite ich als Fundraiserin für die Steyler Mission. Die Zusammenarbeit mit den Steyler Missionaren sowie meine Reiseerlebnisse motivieren mich immer wieder auf ein Neues mich für die Steyler und deren Projekte einzusetzen. Es ist nicht nur ein „Spendenbrief“, den ich schreibe, ein Aktionsflyer, den ich gestalte oder ein Arbeitsgespräch, das ich führe – nein, es ist jedes Mal eine Botschaft der christlichen Werte von Mitgefühl, Nächstenliebe, Toleranz und Respekt an jeden Einzelnen von uns. Mitgefühl oder Nächstenliebe bemisst sich nicht an der Spendenhöhe, doch von Herzen gegeben, bewirkt sie in der Gemeinschaft Großes. Ich hoffe, auch künftig mit meiner Arbeit ein Stück weit zu einer besseren Welt beizutragen – dafür setze ich mich gerne ein.

Die Steyler Missionare sind eine weltweit tätige katholische Ordensgemeinschaft mit über 6.000 Patres, Brüdern und 3.000 Schwestern aus 50 Nationen. Unsere Aufgabe ist es, Gott und den Menschen zu dienen, überall dort, wo sie Not leiden und an den Rand gedrängt werden. Damit sind wir Seelsorger und Sozialarbeiter in einem. Eine kleine Auswahl unserer Projekte finden Sie in unserem Projektkatalog (s.u.).


Unsere Mission

Sie versteht sich als:

  • Hilfe zur Selbsthilfe, die eine dauerhafte Verbesserung der Lebensverhältnisse ermöglichen soll

  • Förderung der Völkerverständigung und Dialog zwischen den Religionen

  • Nothilfe für von Katastrophen betroffene Menschen, für Flüchtlinge, Kranke, Waisen und andere hilfsbedürftige Menschen

  • Förderung der weltweiten Belange der katholischen Kirche und Bau von Brücken zwischen den Ortskirchen.

  • Unsere Mission gilt allen Menschen, ungeachtet von Herkunft, Kultur, Geschlecht, Religion und Nation.

Unser Leitbild

  • Unser Glaube an die Menschwerdung Gottes und seine erfahrbare Liebe verpflichten uns für Mensch und Schöpfung

  • Im Dialog mit allen Menschen, Kulturen und Religionen leben wir unsere Verantwortung vor Gott für eine menschliche Gesellschaft und setzen uns ein für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt

  • Unsere Mission ist ein weltweites soziales und humanes Engagement im Geiste des Evangeliums.

Projektkatalog der Steyler Mission


3. 1. Ghana: JIK-Spendenziel: 10 T €

Der 3-jährige Kobe kann dank seiner maßgefertigten Prothesen wieder laufen. Das Orthopedic Training Center (OTC) in Ghana behandelt nicht nur PatientInnen, sondern bildet auch aus. Für die Herstellung von Schuhen, orthopädischen Schienen und Prothesen benötigt das OTC jährlich rund 8.000,- €.

Mehr Projektinformationen finden Sie hier auf Seite 7


3.2. Uganda: JIK-Spendenziel: 10 T €

In der Flüchtlingssiedlung Bidi Bidi kümmert sich Pater Romy Suri Roja SVD um geflüchtete Jugendliche aus dem Südsudan. Er betreut ein Stipendienprogramm, um den jungen Menschen einen Bildungsabschluss zu ermöglichen. Mit 1025,- € finanziert man ein vierjähriges Stipendium für einen geflüchteten Jugendlichen aus dem Südsudan.

Mehr Projektinformationen finden Sie hier auf Seite 8

3.3. Demokratische Republik Kongo: JIK-Spendenziel: 10 T €

Die Steyler Hilfsorganisation ORPER kümmert sich um Straßenkinder in Kinshasa, die von ihren Familien als sogenannte „Hexenkinder“ verstoßen wurden. Mit 8.600,- € werden die Kosten für das jährliche Feriencamp außerhalb von Kinshasa der drei ORPER-Heime finanziert.

Mehr Projektinformationen finden Sie hier auf Seite 9

3.4. Indien / Vikas Deepti: JIK-Spendenziel: 10 T €

Kinder, die medizinisch betreut und notfalls operiert werden müssen, werden liebevoll in der Steyler Organisation aufgenommen und von den MitarbeiterInnen betreut. Das Programm berücksichtigt ebenso Therapien sowie Schul- und/oder Berufsausbildung.

Mit 3.750,- € können 75 Kinder ein Jahr lang Physiotherapie erhalten.

Mehr Projektinformationen finden Sie hier auf Seite 11

3.5. Indien / Janvikas Society: JIK-Spendenziel: 10 T €

In der Großstadt Indore leben die meisten Menschen von dem Sammeln von Müll. Damit Kinder und Jugendliche die Schule besuchen können sind Sozialarbeiter in den 600 Slums aktiv, um Themen wie Gesundheit, Hygiene, Gleichberechtigung und vor allem Bildung wichtig für ein selbstbestimmtes Leben ist. Ein Jahresgehalt eines Sozialarbeiters in der Janvikas Soviety kann mit 4.320,- € finanziert werden.

Mehr Projektinformationen finden Sie hier auf Seite 12


3.6. Indonesien: JIK-Spendenziel: 10 T €

Steyler Nachwuchsmissionare wollen weltweit ihrer Berufung folgen. Verschiedene Etappen müssen die jungen Anwärter hier absolvieren. Die Kosten für ein siebenjähriges Theologiestudium betragen 4.900,- €. Eine Hürde, die sich viele junge Männer in ihren Herkunftsländern nicht leisten können und somit auch ihren Berufungsweg für pastorale und karitative Einsätze erschweren.

Mehr Informationen finden Sie hier auf Seite 13

3.7. Philippinen: JIK-Spendenziel: 10 T €

Stella wohnt mit ihrer Familie im San Pio Village auf der Insel Cebu. Zuvor lebten sie auf der Müllkippe und verdienten dort ein wenig Geld. Krankheiten standen auf der Tagesordnung. Das Community Building Programm gibt ärmsten Familien eine Chance auf ein Eigenheim und somit eine gesunde Basis für ein menschenwürdiges Leben.

Ein Haus im San Pio Village kann mit 5.500,- € gebaut werden!

Mehr Informationen finden Sie hier auf Seite 14

3.8. Thailand: JIK-Spendenziel: 10 T €

Im Mother of Perpetual Help Aids Center erhalten Betroffen Aufklärung über Verhütung und übertragbare Krankheiten und 300 benachteiligte Kinder werden jährlich mit Schulmaterialien, Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten versorgt.

Mit 3.000,- € werden die Kosten von zwei Langzeitpatientinnen mit Medikamenten und Lebensmitteln für ein Jahr gesichert

Mehr Informationen finden Sie hier auf Seite 15

3.9. Bolivien: JIK-Spendenziel: 10 T €

In dem FASSIV-Gesundheitszentrum in Bolivien erhalten Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen medizinische Versorgung und Bildung. Die Kosten für eine Operation belaufen sich im Schnitt auf 1.500,- € bis 3.500,- €.

Mehr Informationen finden Sie hier auf Seite 17


3.10. Kuba: JIK-Spendenziel: 10 T €

Auf Kuba wurde eine Suppenküche für Kranke und Ältere gebaut und eingerichtet, die vor allem an Mangelernährung leiden. Während der Pandemie Coronavirus stieg der Bedarf an Lebensmitteln stark an. Die jährlichen Kosten für den Betrieb der Suppenküche beträgt 1.920,- €.

Mehr Informationen finden Sie hier auf Seite 18


3.11. Paraguay: JIK-Spendenziel: 10 T €

Die CEFA in Curuguaty ist eine Landwirtschaftsschule mit den Bereichen Ökologischer Landbau, Viehzucht oder Baumschule. Um die steigende Landflucht einzudämmen, werden rund 200 SchülerInnen aus armen, kinderreichen Familien in der CEFA unterrichtet. Die Unterbringung erfolgt im Schulinternat, da die Jugendlichen zum Teil aus weit entfernten Dörfern stammen.

Mit 2.000,- € werden die jährlichen Kosten für den laufenden Schulbetrieb für zehn Schüler abgedeckt.

Mehr Informationen finden Sie hier auf Seite 19


3.12. Ungarn: JIK-Spendenziel: 10 T €

Die Roma leben in Ungarn am Rande der Gesellschaft. Es mangelt jungen Menschen an Zukunftsaussichten und das Risiko in Kriminalität abzurutschen ist groß.

Pater Albert begleitet wöchentlich die jungen Menschen, organisiert Jugendtreffen, bietet spirituelle Einkehr oder auch Sommercamps an. Das Steyler Programm berücksichtigt dabei die kulturelle Identität und Traditionen. Mit 6.000,- € können 130 Kinder und 30 Jugendliche ein Jahr lang betreut und begleitet werden.

Mehr Informationen finden Sie hier auf Seite 21


Verwendungszweck bei Überweisung: Steyler Mission + (z.B.) 3.5. Indien


4. JIK-MV 2021

Am 22.11. fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Die umfangreichen Spendenaktionen 2021 und sonstigen Vereinsaktivitäten (trotz der Corona bedingten erneuten Stornierung aller internationalen Jugendbegegnungen) wurden einhellig unterstützt und der Vorstand ermutigt, diese Aktivitäten auch im nächsten Jahr fortzusetzen, in dem dann wohl hoffentlich die geplanten und angekündigten zweiseitigen internationalen Jugendbegegnungen wieder stattfinden werden.


Trotz Verlängerung des Frühbucherrabatts bis 15.2.22 wg. der angespannten Corona-Lage empfiehlt sich eine baldige Online-Anmeldung zu den Fahrten 22, da bei der Russlandfahrt (17.-31.7.22) nur noch 1 Platz und der Israel-P.-J.-Fahrt (1.-16.10.22) nur noch ca. 8 Plätze frei sind.


Der neu- bzw. wieder gewählte JIK-Vorstand








5. Verhinderter Kurzbesuch Ende November 21 – aktuelle Lage in Israel-Palästina


Nachdem Israel unter strengen Auflagen ab Anfang November die Einreise für Touristen erlaubt hatte, hatte ich mich entschlossen, mit einem Mitarbeiter des Vereins zur Betreuung unserer zahlreichen Projekte, der Vorbereitung der gegenseitigen Besuche im Juni und Oktober 22 sowie der Anbahnung neuer Kontskte zu einem Kurzbesuch dorthin zu fliegen.

Leider gelang es uns nicht, das neue, jetzt erforderliche Online-Einreiseformular erfolgreich und rechtzeitig vor dem Abflug von Köln aus auszufüllen. Einer der Hauptgründe war, dass die QR-Codes unserer 2. bzw. 3. Impfung beim Einscannen vom Formular nicht akzeptiert wurden. Daher erhielten wir immert nur die Nachricht: Einreise verweigert. Anrufe beim AA und der israelischen Botschaft waren weder hilf- noch erfolgreich.


Schließlich fuhren wir 4 Stunden vorher zum Flughafen, in der Hoffnung, dass unsere vollständigen Unterlagen akzeptiert würden. Pegasus Airlines war jedoch sehr unkooperativ, da sie uns – anders als Lufthansa in Frankfurt – nicht helfen wollten, zumal sie bereits sehr vielen, aus ähnlichen Gründen verzweifelten Israel-Touristen das Einchecken verweigert hätten. Deshalb mussten wir unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren.


Später erfuhren wir, dass Lufthansa Israel-Touristen in solchen Fällen den Flug nach Tel Aviv ermöglicht hat, wo sie dann - entgegen der Behauptung von Pegasus-Airlines - ohne weitere Kontrolle einreisen konnten!!!

Da es mittlerweile eine Einreisesperre gibt, kann auch Marius Stark, Organisator der ToN-Unterstützerkreise, nicht dorthin fliegen.

Evtl. versuchen wir es Ende Februar 22 noch einmal, wenn die Einreise wieder erlaubt, die Probleme mit den QR-Codes unserer Impfzertifikate geklärt und ggs. ein besseres Online-Formular der israelischen Botschaft vorliegt.


Hier nun der Kurzbericht über die aktuelle Situation unsere Kontaktpersonen:


(1) Daoud Nassar (ToN) bekommt jetzt wieder fast keine Volontäre und Unterstützung durch internationale Besucher/-innen, die er für Wiederaufbau, Wiederaufforstung und Erhalt seines Landes dringend benötigt.

Es bleibt zu hoffen, dass der Gerichtstermin von Daoud wg. des ToN am 13.12. wirklich stattfindet, wobei eine Neuregistrierung seines Landes nach 31-jährigem Rechtsstreit zwar wunderbar wäre, jedoch wohl einen 6-stelligen Betrag in € kosten würde, für die dann wieder Spenden gesammelt werden müssten. Sobald wir hierzu neue Infos haben, werden wir erneut berichten.


(2) Unser palästinensischer Fahrer Husam, dessen Familie wir unterstützt haben, kann jetzt wohl weiter bis Frühjahr 22 nicht als selbständiger Minibus-Fahrer tätig werden, sondern muss weiterhin als - schlecht bezahlter - Linienbusfahrer arbeiten.


(3) Der Architekt George Bassous, Leiter des City of Cultures + Civilizations-Conventions-Centers in Bethlehem hat ebenfalls keine Aufträge und kann auch dem riesigen Palast keine Großveranstaltungen für arabische Touristen mehr durchführen.


(4) Der Deutsch-Israeli Nethanel Boxberg, der in der israelischen Siedlung „Neve Daniel“ direkt neben dem ToN wohnt, kann ebenfalls nicht als Reiseleiter u. nur eingeschränkt als Schriftsteller (fehlender Absatzmarkt) arbeiten.


(5) Der Israeli Uriel Kashi hat mit seiner Frau ein Reiseunternehmen und dasselbe Problem wie Nethanel.


(6) Rabeeha Allan, Lehrerin an der palästinensischen Al Jalazoon Secondary Girl’s School im Flüchtlingslager von Ramallah, leidet wie die gesamte Schule unter den neuen Kontaktbeschränkungen und weiterhin fehlenden Arbeitsmöglichkeiten der Eltern ihrer Schülerinnen. Wir hoffen sehr, dass wir sie und ihre Schule wenigstens im Oktober 22 besuchen dürfen.


(7) Gleiches gilt für Tony Nassar (Bruder von Daoud), Schulleiter der palästinensischen Dar Al Kalima Schule in Bethlehem, deren Eltern gleichfalls unter Arbeitslosigkeit leiden


(8+9) Auch die Schulleitungen der Schmidt-Schule in Ost-Jerusalem u. der Talitha-Kumi-Schule in Beit Jala (unter Trägerschaft des Vereins vom Hl. Land sowie des Berliner Missionswerks), Frau Dr. Schönemann und Herr Wolf, leiden unter Geldmangel und fehlenden Zahlungen des Schulgeldes durch die Eltern.


(10) Die Birgittinnen in Ost-Jerusalem und Bethlehem konnten mit den 20 T € von uns zwar dringende Reparaturmaßnahmen beginnen, es fehlen aber erneut die Einnahmen von Übernachtungen der Pilgergruppen gerade in der Weihnachtszeit.


(11) Amjaad F. Musleh, guest relation officer der Universität von Bethlehem berichtet ebenfalls von großen Gelddsorgen, ausbleibenden Volontären und fehlenden Einnahmen durch Semestergebühren, die viele StudentInnen nicht mehr bezahlen können.


(12) Dr. Hiyam Marzouka, Arzt des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem berichtet ebenfalls von großen Problemen infolge viel geringerer Spendeneinnahmen, da seit langem keine (meist spendenfreudige) Besuchergruppen mehr kommen dürfen. Immer mehr Eltern können gar nichts mehr für medizinische Behandlungen ihrer oft schwer kranken bezahlen. Das Malteser-Krankenhaus in Bethlehem berichtet von denselben Problemen.


(13) Pater Simeon von der berühmten Dormitio-Abtei in Jerusalem berichtet, davon, dass alle christlichen Einrichtungen große Geldsorgenhätten, die ihre Hauptursache in den ausbleibenden Pilgergruppen hätten.


(14) Propst Joachim Lenz aus Jerusalem kann dies für die evangelischen Einrichtungen nur bestätigen.


(15) Pfarrerin Gaby Zander von der Auguste-Viktoria-Stiftung macht sich ebenfalls große Sorgen um die Zukunft dieser Einrichtung.

(16) Die Israelin Angela Godfrey-Goldstein und Friedensaktivistin (Jahalin Solidarity) gegen Landenteignung und Häuser-Zerstörung versucht zunehmend verzweifelter und erfolgloser, mit Hilfe internationaler Diplomaten gerade die Landenteignungen in Ost-Jerusalem aufzuhalten.


(17) Der beduinische Jude Abu Hamis, Sprecher der Beduinen in der Judäischen Wüste, die auch die berühmte Schule aus Autoreifen gebaut haben, kämpft u.a. mit Frau Goldstein verzweifelt darum, dass diese u.a. Beduinen-Schulen nicht zerstört werden u. die Beduinen nicht zwangsumgesiedelt werden. Es soll wohl bis März einen erneuten Aufschub der Zwangsräumung und einen neuen Gerichtstermin geben. Auch den muslimischen Beduinen in der Negev-Wüste droht ein ähnliches Schicksal. Die Tragik besteht darin, dass die Beduinen seit über 3.000 Jahren, also lange vor Gründung des Staates Israel, dort leben und zu den Ureinwohnern zählen.


Es wäre sicher sehr hilfreich gewesen, sich vor Ort mit diesen u.a. Kontaktpersonen persönlich auszutauschen sowie gemein-sam nach realistischen und konkreten Unterstützungsmöglichkeiten durch unseren Vereins zu suchen, natürlich nur im Rahmen dessen, was JIK zu leisten imstande ist. So bleibt uns nur wieder die virtuelle Kommunikation. Evtl. ist es ja im Februar 22 wieder möglich, dorthin zu fliegen.


Natürlich hoffen wir auch, dass die designierte Außenministerin Annalena Baerbock sich erheblich engagierter als ihr Vorgänger um die höchst prekäre Situation Palästinas und der Christen im Hl. Land kümmert.


Mit Hilfe der Spendengelder konnten und können durch Lebensmittel- und medizinische Hilfen sowie Betreuung in allen Lebensbereichen vielen hundert Kindern und deren Familien, aber auch christlichen Einrichtungen (Klöstern, Schulen etc. u.a. in Palästina) gerade in benachteiligten Ländern geholfen werden, die durch die Corona-Pandemie in besonders große Not geraten sind. Wir möchten uns nochmals ganz herzlich bei allen SpenderInnen für die überaus großzügige Unterstützung unserer Projekte bedanken! Hoffentlich unterstützen Sie unsere Arbeit auch weiterhin so wohlwollend wie bisher.


6. In eigener Sache

6.1. Weihnachtskonzert 12.12.21 abgesagt

(Unterstützung des Männerchores durch JIK mit 1 T €)


Leider musste das gemeinsame Weihnachtskonzert des WGV „Lebenslust“ und des Birlinghovener Männerchores 1872, bei dem ich seit 2003 mitsinge, am 12.12.21 in der Aula der Steyler Missionare abgesagt werden. (Programm hier als PDF)







6.2. Überarbeitung meiner eigenen Webseite www.gregorschroeder.de


6.2.1 Corona-Maßnahmen-Generator


Die x-te Corona-Welle rollt über uns hinweg. Die Politik greift zu den altbekannten Maßnahmen, die aber schon in der Vergangenheit nur sehr begrenzt geholfen haben. Deshalb seid jetzt ihr gefragt. Euch fallen sicher viel bessere und originellere Anordnungen ein. Falls nicht, könnt ihr mit Hilfe des Corona-Maßnahmen-Generators eine große Fülle geeigneter und erprobter Maßnahmen auswählen, die zeigen, dass ihr alles viel besser gemacht hättet und völlig zu Unrecht nicht als Kanzlerkandidat/-in / Gesundheitsminister/-in nominiert worden seid. Na, dann los und einfach den Link (s.o.) anklicken!


6.2.2. Unsere beiden neuen, süßen Zwillingskater Foxi (1) und Sunny (2)



6.2.3. Meine neue kafkaesk-parabolische Erzählung: „Keine Worte finde ich für dich heut‘ Nacht“ (PDF)

6.2.4. Resi Lienz - ein wenig bekanntes Vorbild (PDF)

6.2.5 Neue Weisheiten des legendären Konfusius (PDF)


Wer nicht fragt, bleibt stumm.


Fürs Leben muss man geboren sein. (Piet Klocke)


Wenn man mit Allem rechnet, verkauft sich auch das Nichts wie geschnitten Brot.

(Die ungeschrotete Wahrheit des Dr. Dinkel-Roggen – aus: Bäckerblume, Ausgabe 73)


Ohne die freundliche Ausdehnung flanierender Hefepilze schmeckt ein Leben wie freilaufendes Weißbrot vom letzten Wochenende (Bäckerblume, Ausgabe 11)


„Das Interview wurde vor der Sendung gar nicht erst aufgezeichnet“ (TV-Moderatorin im Nervenkostüm).


Der Begriff „Kindergärtnerin“ stammt aus der Zeit, als Kinder noch regelmäßig gegossen wurden.


Deopolitik hält frisch.


Der Mensch denkt mehr, als er sagt. Wäre es umgekehrt, könnten aufgeblähte Wortschwärme Einsamkeit kleinreden.


Sich für Unterforderungen zu belohnen, zeugt von gesunder, überprofessioneller Arroganz.


Gäben Frauen und Männer ihre Geschlechtsteile auf, müssten andere Bereiche einspringen.


Wer die anderen nicht erdulden kann, muss sich selbst ertragen.


Para Noia! Para Noia! Para maxima Noia! (Pater Wahnfried, Kloster Störgrenzhausen)


Auch Nihilismus kann für nichts garantieren.


Alt sieht aus, wer das dazu passende Gesicht macht.


Samstagvormittägliche Mordversuche an Laubblasbenutzern sind strafbar.


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Bleibt gesund und zuversichtlich

Euer Gregor (0163-6335535)